VITA

 

Geboren 1999 in Recklinghausen

Lebt und arbeitet in Essen

seit 2017        Studium an der Hochschule der bildenden Künste Essen (HBK)

                      bei Tim Trantenroth und Milo Köpp

2017              Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife

Mai 2015       Atelierpraktikum am Kunstgymnasium Gdynia, Polen

STIPENDIEN

WS 2020/21  Projektförderung E.R.D.E der Kunsthochschule für Medien Köln

2019 - 2020   Deutschland Stipendium der HBK

©Paulina Akbay

AUSTELLUNGEN

 

GRUPPENAUSSTELLUNGEN

Im Moment

        16.2. - 8.3.2020

         Kunstverein Heinsberg

        (Rheinische Post)

Gemeinsam Unterschiedlich

         14.2. - 1.3.2020

         Kunsthaus Mettmann

       (Super Tipp) (Taeglich.me)

Mittagspause

         15.12. - 28.12.2019

         Alte Mitte, Essen

2019 Sino-German Art Exhibition

20.7. - 10.10.2019

Hismoon Gallery, Taicang, China

 Live-Performance zur Eröffnung des Rundgangs 2019 

5.7. - 10.7.2019

HBK Essen

Revierkunst

28.6. - 30.6.2019

Zeche Ewald, Herten

Vor Ort

9.6. - 18.8.2019

Zeche Fürst Leopold, Dorsten

©Fabian Goerigk

ÜBER MEINE ARBEIT

Ist das was? Was soll das? Darf man das?

Und was hat das mit mir zu tun?

In meinen Arbeiten reflektiere ich das alltägliche Leben. Kurze Momente, banale Handlungen und Situationen, gewöhnliche Gegenstände und ordinäre Materialien aus dem Alltag, das Skurrile und Verwunderlich-fremdartige im Bekannten.
„Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen!“

(Ted Tally, das Schweigen der Lämmer)

Es geht um die Wahrnehmung meiner subjektiven Umwelt und der Reflexion eben dieser. Einerseits das Erlebte zu durchdenken und zu hinterfragen, andererseits dieses wieder zurückzuwerfen oder zu spiegeln.

(Was soll das? Und was hat das mit mir zu tun?)

Zweiteres führt mich zur gegenständlichen Malerei, in der ich, grade in einer Welt voll digitaler Bilder, die Möglichkeit habe die Qualitäten bzw. das Potential der Figuration

(z. B. Narration, Darstellung von Handlung, Raum, Atmosphäre...) zu verknüpfen mit einer materialbezogeneren Arbeits- oder Denkweise (Materialeigenschaften/ Materialsprache, Fläche, Geste und Zeichnung, chemische Prozesse...).

Ein komischer Typ guckt angetüdelt in die Gegend, die satt glänzende Farbe zieht schlieren, zerläuft ineinander, tropft oder bröckelt von der Leinwand, es sieht nach einem schlüpfrigen Wortspiel aus und riecht nach Lösungsmittel. Und warum steht da eigentlich ein Pylon?

Ich mag das Kokettieren mit Erwartungshaltungen, Wertab- oder Zuschreibungen und zweifelhafter Ernsthaftigkeit. Die Materialen oder auch Gegenstände, die ich verwende, kennt man teilweise aus der klassischen Ölmalerei, andere aus dem Besuch im Baumarkt, Zeug und Dinge, denen man (Zuhause, auf der Straße, auf der Arbeit) immer wieder begegnet. Man sieht oder übersieht sie, fasst sie an, nutzt sie.

- Was passiert, wenn sie zweckentfremdet werden; wenn sie ihren natürlichen Existenzraum verlassen?

Grün ist die Farbe der Hoffnung

Aber auch von Unreife.

Schimmel ist grün.

Ich ärgere mich grün und blau.
Und was war eigentlich zuerst
Die Persönlichkeit oder das Horoskop?

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